Wein

Südafrika

EU-weit stammt der meiste Wein das Jahr über aus Südafrika. Der Anbau der Pflanzen ist kompliziert und langwierig und umfasst eine Menge manueller Arbeit, die hauptsächlich von Frauen geleistet wird.

Die Deregulierung des Marktes hat in Südafrika in beispielloser Art und Weise an die Kolonialgeschichte angeknüpft und so profitieren deutsche Supermärkte aktuell vom Erbe des Apartheidsregimes, dessen Strukturen weiterhin am stärksten schwarze Farmarbeiterinnen diskriminiert und ausbeutet.

Besonders im Fall des Flaschenweines verbleiben die arbeitsintensiven Prozesse, der Anbau und Ernte der Trauben, bei den Produzent*innen. Der Löwenanteil der Wertschöpfung, der durch Abfüllung und schließlich Verkauf im Einzelhandel abfällt, wird im globalen Norden kassiert.

Der durchschnittliche Konsumentenpreis für Weintrauben hat sich seit 2000 gut verdoppelt – wovon bei den Arbeiterinnen jedoch nichts ankommt. Sexuelle Belästigung, fehlende sanitäre Anlagen auf den Plantagen, Krankheit, Löhne unterhalb des Existenzminimums und intransparente Arbeitsverhältnisse sind an der Tagesordnung.

Wohin geht das Geld?

Der Empfänger Deiner Spende ist eine eingetragene NGO aus Südafrika, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft, insbesondere im Weinbau einsetz. Die NGO kämpft für die Grundrechte der Arbeitnehmer*innen in Bezug auf Wasser, Gesundheit und Elektrizität in ihrem Lebensumfeld sowie für den Schutz vor Bedrohung, starkem Pestizideinsatz und Diskriminierung ein. Sie spielt eine wichtige Rolle dabei, Arbeiter*innen zu befähigen, sich zu organisieren, damit sie in die Lage versetzt werden, ihre Rechte geltend zu machen und Druck auf ihre Arbeitgeber und gesetzlichen Vertreter auszuüben.

Ich werde folgendes klauen:

  • Orangensaft

  • Tee

  • Kaffee

  • Schokolade

  • Blumen

  • Tomaten

  • Wein

  • Bananen

Und bezahle dafür:

Der Aktionszeitraum ist abgeschlossen. Wir nehmen keine Zahlungen mehr entgegen.