Tee

Indien

Der Tee im deutschen Handel kommt meistens aus Assam im Norden Indiens. Die Teeblätter werden per Hand von hauptsächlich weiblichen Teepflückerinnen geerntet und vorort in Fabriken verarbeitet. Sehr wenige Zwischenhändler bestimmen den Preis, zu dem die großen Handelsgesellschaften schließlich die lukrativen Arbeiten übernehmen: kaufen, weiterverarbeiten und unsere Supermärkte und Discounter beliefern.

Die Plantagen sind u.a. für die Grundversorgung der Arbeiterinnen verantwortlich. Wo es um die Menschenrechte sowieso eher bescheiden bestellt ist, bietet das viel Spieltraum. Übersetzt heißt dies: maximale Abhängigkeit von den Arbeitgebern, die den Preisdruck von oben nach unten weitergeben. Neben dem Fehlen von sauberem Wasser und sanitären Anlagen, ausreichend Nahrung und sicheren Wohnmöglichkeiten, featured unser Tee auch durch Pestizide verursachte Krankheiten bei den Arbeitenden und deren Familien. Das Einkommen liegt mit im Schnitt 1€ pro Tag weit unter von der Weltbank definierten Schwelle für extreme Armut.

Wohin geht das Geld?

Wir sind im Gespräch mit einer Gewerkschaft in Assam, die sich für flächendeckend faire Löhne für die Arbeiter*innen auf den Teeplantagen einsetzt.

Ich werde folgendes klauen:

  • Orangensaft

  • Tee

  • Kaffee

  • Schokolade

  • Blumen

  • Tomaten

  • Wein

  • Bananen

Und bezahle dafür:

Der Aktionszeitraum ist abgeschlossen. Wir nehmen keine Zahlungen mehr entgegen.