Schokolade

Ghana

Der Kakaobaum wurde von den europäischen Kolonialherren im 19. Jahrhundert von Südamerika nach Westafrika gebracht, um die steigende Nachfrage an der Süßigkeit in Europa zu befriedigen. Nach nur wenigen Jahrzehnten waren die Kolonien in Westafrika die führenden Produktionsgebiete für Kakao, heutzutage stammen zwei Drittel des weltweiten Kakaos aus Ghana, der Elfenbeinküste und Kamerun.

Der Weltmarktpreis für Kakao unterliegt starken Schwankungen und wird von der Marktmacht der großen Schokoladenkonzerne künstlich gesteuert. Die Bäuer*innen, die Kakao meist in sehr kleinen Farmen anbauen, werden dadurch in ihrer Existenz bedroht. Ihr durchschnittlicher Verdienst liegt bei weniger als 1€ pro Tag. Weil Kakaoanbau so unrentabel ist, können die Kleinbäuer*innen oft nicht den gesetzlichen Mindestlohn zahlen, weshalb immer wieder auf Kinderarbeit zurückgegriffen wird. Allein in der Elfenbeinküste und in Ghana arbeiten fast zwei Millionen Kinder unter ausbeuterischen Verhältnissen auf Kakaofarmen, Tendenz steigend.

Wohin geht das Geld?

Die GAWU (General Agricultural Workers Union) hat in Ghana das Mandat, Landarbeiter*innen sowohl im formellen als auch im informellen Sektor zu organisieren, um sich für ihre soziale, wirtschaftliche und politische Freiheit einzusetzen. Ihre Vision ist es, Landarbeiter*innen für die landwirtschaftliche Entwicklung zusammenzubringen, ihre Rechte und Interessen zu sichern, zu schützen und zu verteidigen und Ghana als ein Land zu etablieren, in dem Nahrung gesichert ist, in dem die Arbeiter*innen einfachen Zugang zu sicheren Arbeitsbedingungen haben, gut ausgebildet und frei von Armut und Unterdrückung leben können. Sie verfolgen ihre Ziele u.a. durch verschiedene Programme wie das Rights in Work Programm, das Training and Education Programm und das Policy and Advocacy Campaign Programm.

Ich werde folgendes klauen:

  • Orangensaft

  • Tee

  • Kaffee

  • Schokolade

  • Blumen

  • Tomaten

  • Wein

  • Bananen

Und bezahle dafür:

Der Aktionszeitraum ist abgeschlossen. Wir nehmen keine Zahlungen mehr entgegen.