Orangensaft

Brasilien

Orangensaft zählt nicht nur in Deutschland zu den beliebtesten Fruchtsäften, er wird auch weltweit sehr viel getrunken. Die Industrie ist sehr lukrativ, der Rohstoff Orangensaft wird an der Börse gehandelt. Doch die Bedingungen der Herstellung sind grausam. Auf den Orangenplantagen in Brasilien, wo 80% des weltweit gehandelten Safts herkommen, verdienen Arbeiter*innen gerade einmal 10€ pro Tag und das auch nur, wenn sie es schaffen, zwei Tonnen Orangen zu pflücken. Das ist auch für brasilianische Verhältnisse ein Hungerlohn.

Angeheuert werden sie in besonders armen Regionen des Nordostens, die Reise müssen sie meist selbst bezahlen. Orangen werden unter extremem Pestizideinsatz angebaut, trotzdem erhalten Arbeiter*innen keine Schutzkleidung. Für die Unterbringung müssen sich bis zu 20 Personen einen Raum in einer Baracke teilen, die sanitären Anlagen verstoßen gegen Hygienevorschriften und Ruhezeiten gibt es fast nicht - in einem Arbeitsmonat gibt es nur einen Ruhetag.

WOHIN GEHT DAS GELD?

Wir unterstützen Akteur*innen in Brasilien und Deutschland, die sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen entlang der Osaft-Lieferkette einsetzen. Sie klären mit der Arbeit über Missstände auf, bringen Konzerne und Politiker*innen dazu, Arbeitsrechte einzuhalten und unterstützen Partner*innen vor Ort in ihrem Einsatz für menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen auf den Plantagen.

Ich werde folgendes klauen:

  • Orangensaft

  • Tee

  • Kaffee

  • Schokolade

  • Blumen

  • Tomaten

  • Wein

  • Bananen

Und bezahle dafür:

Der Aktionszeitraum ist abgeschlossen. Wir nehmen keine Zahlungen mehr entgegen.