Kaffee

Honduras

Kaffee gehört zu einem der lukrativsten Produkte im internationalen Handel von landwirtschaftlichen Gütern. Konsument*innen sind bereit, viel Geld für fancy Kaffeespezialitäten auszugeben – und dabei steigt der ökonomische Druck auf die Anbauenden, z.B. in Mittelamerika. Das Einkommen der Produzierenden liegt in über der Hälfte der Fälle unter Mindestlohn und reicht nicht zum Leben. Saisonarbeiter*innen werden ohne Vertrag beschäftigt, Überstunden nicht bezahlt. Fehlende Schutzkleidung gegen Pestizide und fehlende gewerkschaftliche Vertretung runden den Genuss der westlichen Industrienation ab.

Die arbeitsintensive Pflanze, die fast überall per Hand geerntet wird, wird zu über 70% von Kleinbauern angebaut, welche von Röstern und Einzelhändlern gegeneinander ausgespielt werden. Während die Bauern den instabilen und niedrigen Kaffeepreisen auf dem globalen Markt unterworfen sind, konkurrieren die Konzerne um die Löwenanteile an der Wertschöpfungskette.

Wohin geht das Geld?

Das Geld geht an eine Monitoring-Organisation in Honduras. Die Organisation wurde mit dem Ziel gegründet, die Umsetzung der Sozial- und Umweltstandards in multinationalen Unternehmen und Fabriken unabhängig zu kontrollieren. Sie fördert durch seine Überprüfungen und Verifizierungen nachinternationalen Menschen- und Arbeitsrechtsnormen und Verhaltenskodizes eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Exportarbeiter*innen. Zu den Arbeitsfeldern gehört ferner die Durchführung theoretischer und empirischer Untersuchungen zu Arbeitsbedingungen in honduranischen Fabriken und aufPlantagen, deren Waren unter anderem auch für den europäischen Markt bestimmt sind. Die Ergebnisse sind die Grundlage der Öffentlichkeitsarbeit, die dazu dient, Missstände publik zu machen, soziale Unternehmensverantwortung zu fordern und Arbeit in Würde zu ermöglichen.

Ich werde folgendes klauen:

  • Orangensaft

  • Tee

  • Kaffee

  • Schokolade

  • Blumen

  • Tomaten

  • Wein

  • Bananen

Und bezahle dafür:

Der Aktionszeitraum ist abgeschlossen. Wir nehmen keine Zahlungen mehr entgegen.