Blumen

Kenia

Kenia ist der wichtigste Produzent von Schnittblumen in Afrika. An internationalen Festtagen liefert das Land Blumen in die halbe Welt. Um das zu gewährleisten, sind nahe der Hauptstadt Nairobi Gewächshäuser-Parks mit mehr als 50.000 Blüten pro Hektar entstanden. Der Wasserstand des angrenzenden Sees hat in dem Maße abgenommen, wie der Blumenhandel zugenommen hat. Wassermangel in der Stadt, durch Abwasser und Pflanzenschutzmittel vergiftete Böden sind die Folgen, die Menschen und Tiere in dieser Region in Zentral-Kenia spüren.

Wegen miserabler Löhne und Arbeitsbedingungen kam es in den vergangenen Jahren regelmäßig zu Streiks auf den Blumenfarmen. Bei Twiga Roses, einer der größten Firmen in der Region, legten im Sommer 2015 hunderte Arbeiter*innen Schere, Schaufel und Spritze nieder und forderten bessere Löhne, Wohnverhältnisse und Schutz gegen Pestizide und Krankheiten. Sicherheitskräfte griffen ein, es gab Schlägereien. Statt die Forderungen zu erfüllen, wurden daraufhin etwa tausend Arbeiter*innen entlassen.

Wohin geht das Geld?

Wir sind im Gespräch mit einer Organisation in Kenia, die sich für Arbeitssicherheit, Umweltschutz und die Regulierung der Industrie im Blumensektor einsetzt.

Ich werde folgendes klauen:

  • Orangensaft

  • Tee

  • Kaffee

  • Schokolade

  • Blumen

  • Tomaten

  • Wein

  • Bananen

Und bezahle dafür:

Der Aktionszeitraum ist abgeschlossen. Wir nehmen keine Zahlungen mehr entgegen.